Stromquellen für Campingfahrzeuge

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Aus Camping-Wiki

Inhaltsverzeichnis

Stromnetz 230 V
Strom 12/24 V
Die Bleibatterie
Stromquellen für Campingfahrzeuge
Energiespartipps
Linkliste

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Welche möglichen Stromquellen gibt es für Campingfahrzeuge?

Es gibt sowohl Stromquellen die direkt zum Laden von 12/24 V Batteriesystemen geeignet sind, als auch welche die 230 V Netzspannung erzeugen. Bei letzteren braucht man dann ein Netzladegerät um die Batterien zu laden. Hier eine Auswahl an Stromquellen:

  • Drehstromlichtmaschine (12/24 V)
  • Anschluss an das Stromnetz (230 V)
  • Photovoltaikanlagen (12/24 V)
  • Stromaggregate (12/24 V, 230 V)
  • Brennstoffzelle (12 V)
  • Windgenerator (12/24 V)

Was ist eine Drehstromlichtmaschine?

Die Drehstromlichtmaschine ist der Stromgenerator des Fahrzeugs. Sie wird über Keilriemen vom Motor angetrieben. Der Laderegler regelt den Strom so dass die Batterie im Normalfall mit 12/24 V geladen wird.

Was sind Stromaggregate?

Sie bestehen aus einem Verbrennungsmotor und einem Generator. Der Verbrennungsmotor kann mit Benzin, Diesel oder Gas angetrieben sein. Der Generator kann entweder 230 V Wechselspannung oder aber 12/24 V für das direkte Laden von Batterien erzeugen.

Was sind Brennstoffzellen?

Brennstoffzellen wandeln intern über Katalysatoren in einer stillen Verbrennung Wasserstoff und Sauerstoff in Wasser um. Die Energie steht dabei als Gleichspannung zur Verfügung. Da normalerweise kein Wasserstoff als reiner Brennstoff zur Verfügung steht wird ein anderer Brennstoff wie z.B. Methanol, Gas oder andere Kohlenwasserstoffe in die Bestandteile Wasserstoff und CO2 zerlegt und der dabei entstehende Wasserstoff für die Brennstoffzelle genutzt. Die heute für den Campingbereich zur Verfügung stehenden Brennstoffzellen von http://www.efoy.de verwenden hochreines Methanol als Treibstoff.

Welche Vor- und Nachteile besitzen die derzeitig verfügbaren Brennstoffzellen?

Brennstoffzelle Efoy/SFC/...:
Vorteile:

  • sehr leise
  • Wetterunabhängig - ideal im Winter
  • fester Einbau im Fahrzeug
  • im 24 Betrieb je nach Typ bis zu 180 Ah/Tag oder 2200 Wh/Tag
  • geringes Gewicht (a. 7 kg)
  • geringe Abmessungen
  • bis zu 5 Jahre Garantie
  • vollautomatisches Batterieladegerät für Blei-Akkus
  • Tiefentlade Schutz für die Batterie
  • Automatischer Frostschutzbetrieb
  • sehr geringer Verbrauch
  • kein stinkendes Abgas - nur Wasserdampf mit Kohlendioxid
  • Kohlendioxid Anteil entspricht dem eines Jugendlichen
  • Geräte und Tank sind TÜV geprüft


Nachteile:

  • hohe Anschaffungskosten ab ca. 2000 Euro für 600 Wh; 5149 Euro für 2200 Wh
  • hohe Betriebskosten (3-5 EUR/kWh)
  • Treibstoff nur vom Hersteller
  • Lebensdauer etwa 5000 h (ca. 6-10 Jahre je nach Nutzung)
  • Betriebstemperatur (-20 °C bis + 40 °C)
  • keine temperaturkompensierte IUoU-Ladung
  • Treibstoff nur bei Camping Händlern in Europa erhältlich
  • Verbrauch bei 100 Ah/Tag etwa 1,1 Liter (10 Liter = 11000 Wh)
  • Platzbedarf für Treibstoffvorrat (10 Liter = 8,5 kg)
  • Tankpatronen sind Abfall

Gibt es keine Brennstoffzellen die Diesel verwenden?

Bisher gibt solche Brennstoffzellen noch nicht als Produkt für Campingfahrzeuge. Die Firma Webasto entwickelt daran:

Gibt es keine Brennstoffzellen die mit Gas arbeiten?

Die Firma Truma arbeitet daran: http://www.truma.com/truma05/de/presse/detail_261574.html

Die Firma Enymotion steht für dieses Jahr(2012) mit einem Produkt, das mit Campinggas arbeitet in den Startlöchern . http://www.enymotion.com/

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