Portugalrundfahrt 2006

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Rundreise Portugal 2006



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Reiseroute
Die grobe Reiseroute in Portugal ist in der Karte eingezeichnet. In dem Bericht ist sie detailliert beschrieben

Literatur


Spanien: Michael Müller Verlag
Portugal: Michael Müller Verlag
Mit dem Wohnmobil nach Portugal WOMO- Reihe
Roteiro campista Campingführer Portugal
Spanien: Baedeker
Le Guide National des Airs de services Campingcars (Frankreich)

Kartenmaterial

Frankreich: Michelin Detailkarten 1:200 000, Michelin Übersichtskarte 1:1000000
Portugal: Michelin Karte 1:400 000, Euro-Reiseatlas 1:300 000
Spanien: Michelin Detailkarten 1:200 000

Navigationshilfe Mobile Navigator 5 mit POI Warner
Stellplatzlisten für POI Warner von Womonavigation
Reisedauer: 42 Tage
 

Reisedauer: 42 Tage

8018 km
Witterung Es war sehr heiß und in der Sonne teilweise unerträglich. Wir waren meist im gebirgigen Teil Portugals. Da wehte immer etwas der Wind, wodurch es im Schatten angenehm war. Unangenehmer waren die wenigen Aufenthalte in den Feuchtgebieten. Dort war es schwül.


Mittwoch, den 2.8.2006

Die Fahrt ging bei Speyer auf die B9 über Wörth nach Lauterbourg. Auf der A35 durchs nördliche Elsass. Bei Colmar wechselten wir auf die RN 83 nach Belfort und Besançon. In Clerval steuerten wir unseren üblichen Übernachtungspunkt am Doubs an.

Donnerstag, den 3.8.2006
Es ging weiter in Richtung Clermont - Ferrand. Zum Übernachten steuerten wir den SP in Aydat an. Der alte, uns bekannte SP, existierte nicht mehr. Er wurde einige 100 m auf einen ehemaligen Campingplatz verlegt. Wir entschlossen uns den neuen SP zu benutzen.
In der Einfahrtspur ragten 2 Poller in einem Abstand von ca. 8 m aus auf der Erde. Zum Einfahren muss man auf eine weiße Fläche vor dem ersten Poller fahren und bezahlen. Daraufhin verschwindet der erste Poller in der Erde und man fährt in den Bereich zwischen dem ersten und dem zweiten ausgefahrenen Poller. Danach fährt der erste Poller wieder hoch, der zweite senkt sich ab und man fährt auf den SP.
Wir fuhren nach einem Womo, das nach dem Bezahlen vor den zweiten Poller fuhr, sofort auf die weiße Fläche vor den ersten Poller. Damit hatte ich ein Chaos in der Pollerablaufsteuerung ausgelöst.
Der Poller vor dem wir warteten tauchte nicht mehr auf und der Poller vor dem ersten Womo senkte sich nicht ab. Ich fuhr von der weißen Fläche zurück, wodurch dann auch der erste Poller auftauchte. Nur, der zweite Poller senkte sich nicht ab und das erste Womo war nun zwischen den beiden Pollern gefangen. Da bereits nach 20.00 Uhr war und ich eine baldige Befreiung nicht erwartete fuhren wir auf den alten Platz zurück, wo sich in Folge noch andere Womos einfanden.


Freitag, den 4.8.2006

Wir fuhren weiter über Périgueux, Mont-de-Marsan, Richtung Bayonne. Übernachtet haben wir auf einen SP in Casteljaloux an der D 933.

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Samstag, den 5.8.2006

Da in Richtung Bayonne viel Verkehr war fuhren wir vorher auf Nebenstraßen Richtung Pyrenäen und überquerten diese auf einer kleine Passstraße nach Spanien. Es ging dann Richtung Pamplona. Wir umfuhren die Stadt, da wir sie bei vergangenen Fahrten schon besichtigt hatten. Wir fuhren auf der N111 nach Logrono, dann auf der N120 Richtung Burgos. Zum Übernachten lotste uns unser Navi bei Villafranca Monte de Oca auf die NI und dann zum Monasterio de Rodil. An der Kirche ist ein Freizeitplatz mit einer Quelle. Da Samstag war, verbrachten einige spanische Familien hier ihren Samstagnachmittag. Wir kamen uns etwas fehl am Platze vor, hatten dann aber eine ruhige Nacht.



Sonntag, den 6.8.2006

Heute ging es weiter über Burgos, Leon, Ponferrada nach Lugo. Von dort auf der N540, N547 über Santiago de Compostela an den Atlantik bei Noia. Santiago hatten wir bei einer früheren Nordspanienfahrt bereits besichtigt. Bevor wir Santiago erreichten sah man die Rauchschwaden der vielen Waldbrände. Teilweise fuhren wir Straßen entlang, wo beiderseits das Buschwerk brannte, durchfuhren kurze, von der Polizei kontrollierte Rauchschwadenstrecken in denen nur minimale Sicht war. Unser Ziel war, die Gegend möglichst schnell zu verlassen und fuhren auf die Autobahn Richtung Pontevedra. Nach einigen Kilometern hatte die Polizei die Autobahn wegen Waldbrand gesperrt und leitete den Verkehr auf Nebenstrecken zur Küstenstraße aus. Auf der überlasteten Küstenstraße ging es dann mühsam gegen Süden. Auf der Fahrt kamen wir durch Bairo und sahen das typische Stellplatzschild. Wir nutzten die Gelegenheit zum Übernachten. Es war der erste richtige SP in Spanien mit Ver- und Entsorgung. Dieser Stellplatz ist Teil eines großen Parkplatzes am Badestrand. Wir gingen zum Strand und schwemmten an den Strandduschen den Tagesschweiß ab.

Montag, den 7.8.2006
Unsere Fahrt ging weiter nach Süden. Unterwegs beobachteten wir ein Löschflugzeug beim Tanken. Es flog über dem Wasser und füllte während des Fluges binnen weniger Minuten seine Tanks. Es zog dann in die Höhe und flog zu den Bandherden.
Bei Valenca do Minho überschritten wir die Grenze nach Portugal und suchten den CP in Caminha auf. Der Platzeinweiser wies mir einen Platz zu, bei dem ich direkt vor einem Wowa gestanden hätte. Ich lehnte ab und suchte selbst einen Platz. Bei den noch vorhanden freien Plätzen war der Sandboden zu weich, um gefahrlos befahren zu können.
Bei Einfahren in den CP sah ich ein Womo, das sich fast bis an die Achsen der Antriebsräder in den Sand eingegraben hatte, was mir die letzten Jahre auch etliche Male passiert ist. Um hier sicherer zu werden haben wir uns einen Air Jack und Sandbleche zugelegt. Ich fuhr rückwärts auf den Platz, legte die Sandbleche aus und stellte mich dann mit den Antriebsrädern auf die Sandbleche.


Dienstag, den 8.8.2006
Unsere Portugalfahrt begann chaotisch. Wir nahmen die Reiseroute, die Familie Schulz in dem Buch „Mit dem Wohnmobil nach Portugal“ beschrieben hat, als Vorlage und vernachlässigten eine genauere Vorbereitung. Das Ergebnis war, dass wir die ersten Tage 3 Mal durch Braga fuhren.
Unsere erste Fahrt in Portugal führte in Richtung Bragança. Wir fuhren auf der N103 gegen Osten und sahen die Hinweise zum Naturpark Peneda Geres. Wir verließen dann die Straße in Richtung Paradela und fuhren durch Teile des Parks. Die Straße führte nach Spanien. In besonders sensiblen Teilen des Parks ist ein Halten verboten. Bei der Einfahrt bekommt man einen Zettel mit der Uhrzeit des Eintritts und beim Verlassen wird an einem weiteren Kontrollposten die Verweildauer kontrolliert. Die Fahrt ging dann weiter nach Spanien und über den Portela do Homem wieder zurück nach Portugal. Vor Geres fanden wir in Entre Ambos os Rios einen CP. Er lag an einem See unter Schatten spendenden hohen Kiefern.


Mittwoch, den 9.8.2006
Um im Urlaub flexibler zu sein hatten wir uns vor Beginn der Reise einen gebrauchten Motorroller, Piaggio Sfera, gekauft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, der Benzinschlauch rutschte von der Tülle, konnte es endlich losgehen. Ich fuhr 18 km nach Geres zum Tanken. Die Rückfahrt verlief leider nicht mehr so flott. Am Berg schaltete die Automatik nicht zurück, sodass ich teilweise während der Fahrt zu Fuß nachhelfen musste. Das war's dann auch für diesen Urlaub. Den Roller habe ich von einem Rollerhändler gekauft und werde ihn zurückbringen. Der weitere Tag verlief mit lesen und faulenzen. Beim Lesen stellte meine Frau fest, dass donnerstags in Barcelos, ein großer regionaler Markt stattfindet.


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Donnerstag, den 10.8.2006
Heute geht`s nach Barcelos. Zufälligerweise fuhren wir an der richtigen Stelle in Barcelos ein. Es war an den zu geparkten Straßen und den Leuten mit Einkaufstüten zu erkennen. Einen Parkplatz für ein 7 m Womo zu finden ist eine andere Sache. Nach einigem Suchen fanden wir auf dem Parkplatz am Schwimmbad eine Lücke. Ein freier Platzanweiser zeigte uns schon von Ferne die Richtung. Er hatte sich ein entsprechendes Trinkgeld verdient. Wir lieben diese Märkte, auf den man alles, fast alles bekommt. Hühner, Enten, Fasanen und anderes Kleingetier. In Käfigen, oder an den Füßen zusammengebunden warten sie auf ihr letztes Stündlein. Wir erstanden einen Türvorhang für unser Womo. Nach dem Markt fuhren wir wieder auf der N103 Richtung Bragança . Dabei fuhren wir zum zweiten Mal durch Braga.


Markt in Barcelos
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Wir fuhren nach Bom Jesus eine Wallfahrtkirche die auf einem Berg hoch über Braga liegt. Den Weg zu der Kirche kann man mit einer Seilbahn zurücklegen, die mit Wasser betrieben wird. In der oberen Gondel wird ein Behälter mit Wasser aus einem Teich befüllt. Zum Fahren werden dann die Bremsen gelöst, die Gondel fährt per Schwerkraft nach unten und zieht die untere Gondel nach oben. Vorher wurde aus der unteren Gondel natürlich das Wasser abgelassen.

Wallfahrtkirche Bom Jesus
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Anschließen ging es auf der N103 weiter nach Osten. Oberhalb des Barragem (Stausee) do Alto Rabagão fanden wir einen Übernachtungsplatz mit einem herrlichen Blick auf den See. Wießen den Tag bei einem saftigen Château - Briand ausklingen.

Barragem do Alto Rabagão
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Freitag, den 11.8.2006
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter nach Chaves, einem kleinen alten Städtchen. Die Burg mit ihrem Museum wurde renoviert und konnte nicht besichtigt werden. Wir schlenderten durch die Stadt. Dabei konnten wir in einem Geschäft einen runden gusseisernen Topf, als Mitbringsel für unseren Sohn erstehen. Mit ihm kann man im Lagerfeuer vorzüglich kochen. Dann ging es weiter nach Bragança .
Wir fuhren zum Castel, wie Schulz es in seinem Buch in der Womo Reihe beschrieben hat. Die Einfahrt in die Burg war mir zu eng und ich machte kehrt und fuhr eine steile Abfahrt und enge Straßen hinab. Die Straße war von parkenden PKW verengt, dass teilweise nur eine handbreit Platz zwischen unserem Womo und der Häuserwand bzw. parkendem Auto war. Es war eine schweißtreibende Angelegenheit. Bei der Navigation durch die engen Straßen halfen uns zwei „Einheimische“, nein keine Portugiesen, sondern Badenser, die in der Heimatstadt ihrer Frauen Urlaub machten. Ich bedankte mich mit je einer Flasche Rothaus Pilsner und dunklem Schwabenbräu aus der Heimat. Wir fuhren auf den CP Bragança.


Samstag, den 12.8.2006

Nach dem gestrigen Fahrstress durch die engen Altstadtgassen haben wir erst mal einen Ruhetag eingelegt.


Sonntag, den 13.8.2006

Nach dem Frühstück fuhren wir in die Stadt und besichtigten das Castel. Im Castel ist ein Militärmuseum untergebracht, das einen Einblick in die militärische Kolonialgeschichte gibt. Da Sonntagvormittag war, kostete es keinen Eintritt. Anschließend durchstreiften wir noch die Stadt und fuhren dann weiter nach Lamego.

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Wir fuhren nach Mirandela über die N213 nach Valpocos, N206 Vila Pouco de Aquiar, über Vila Real nach Lamego. Es war eine Fahrt durch wild zerklüftete Gegenden und durch ein Flusstal mit Reben bepflanzten Hängen. Lamego liegt inmitten der Portwein-Weinberge. Auf dem Hügel oberhalb der Stadt steht die Wallfahrtskirche Nossa Senhora dos Remédios. Ein wunderbarer barocker Treppenaufgang mit 686 Stufen verbindet die Kirche mit der Stadt. Es führt auch eine Straße nach oben, die wir gewählt haben. Wir übernachteten auf einem PP im Zentrum.


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Montag, den 14.8.2006
Nach dem Frühstück durchstreiften wir nochmals die Stadt und besichtigten die Renaissance-Kirche Chagas , die aus dem Mittelalter stammt und fuhren anschließend nach Guimares. Die Fahrt ging bis Pegua da Regua durch ein Flusstal, einem Nebenfluss des Rio Douro. Dann am Rio Douro weiter. Bei Mesao Frio mussten wir das herrliche Tal verlassen und gelangten über Amarante nach Guimares. Die engen Flusstäler sind gesäumt von Weinbergen. Hier ist das Anbaugebiet für den Portwein.
Guimares ist der Geburtsort Portugals. Die Altstadtkerne solcher historischer Monumente sind sehr gepflegt.
Wir übernachteten auf einem PP in der Nähe des Zentrums.


Dienstag, den 15.8.2006

Wir besichtigten den Herzogspalast "Paco dos Duques de Bragança ". Der Palast ist eine Rekonstruktion und als Museum eingerichtet. Die Wandteppiche erzählten von der portugiesischen Conquista in Nordafrika. Mich hat besonders die schiffsförmige Holzdecke, beeindruckt. Eine solche Konstruktion ist auch auf der Wartburg und Schloss Schwanstein zu sehen. Der Eintritt war frei, da an jedem Sonntag und Feiertag bis 14.00 Uhr der Eintritt zu staatlichen Museen frei ist.
Der 15.8 ist ein Marienfeiertag und so konnten wir auch eine Marienprozession erleben. Mit Musikkapelle, Engelskindern, Fahnen, Böllerknallen wurde eine Marienstatue von der Palastkapelle in die Stadtkirche getragen. Am Abend zuvor wurde aus gefärbten Sägespänen und Gras ein "Blumenteppich" durch eine Straße gelegt, der wenige Stunden später von der Stadtreinigung wieder entfernt wurde. Die Besichtigung des Castello ersparten wir uns. Die sehen immer gleich aus. Die Fahrt ging weiter nach Braga. Nun kamen wir zum dritten Mal nach Braga.
In Braga gingen wir auf den CP.

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Mittwoch, den 16.8.2006
Es regnete und es war kalt. Zum Frühstück nahmen wir die Heizung in Betrieb.
Unser nächstes Ziel war Citania de Briteiros, eine keltische Ausgrabungsstätte. Auf einem Hügel siedelten iberische Kelten. Die runden Fundamente der Häuser, von denen einige Hundert existiert haben müssen, sind noch vorhanden. Ebenso die Originalpflaster und Wasserkanäle. Nun ging es weiter nach Porto. Dort gingen wir auf den CP. Wir hatten uns den Portugiesischen Campingführer gekauft. In ihm sind zu jedem CP die Koordinaten angegeben. Wir fütterten damit das Navi und es führte uns direkt zum Ziel.

Keltensiedlung Citania de Briteiros
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Donnerstag, den 17.8.2006
Die Bushaltestelle lag direkt neben dem CP. Frühstücksbrötchen gab's in 100 m Entfernung. Eine gute Ausgangslage für einen Stadtcampingplatz. Wir fuhren in das Stadtzentrum und besichtigten Porto. Wir waren vor 6 Jahren schon mal hier und es hatte sich einiges geändert. Eine Grünanlage im Stadtzentrum ist durch einen Betonplattenbelag ersetzt worden, Schade. Wir machten mit einer Bimmelbahn eine Rundfahrt und besichtigten dabei eine Portweinkellerei. Auf die Begrüßung „Bom Dia“ antwortete ich mit „Guten Tag“, worauf die Antwort kam: „Ach, sind Deutsche hier?“ Wir und ein polnisches Ehepaar bekamen dann eine Sonderführung. Das älteste Fass Portwein ist von 1875. Damit keiner nascht war der Stopfen versiegelt. Die englische Queen, als Portweinliebhaberin bekam eine Flasche davon, ansonsten ist er unverkäuflich. Wir besichtigten anschließend die Kathedrale und den Bahnhof St. Bento, dessen gekachelten Wände Geschichtsabschnitte Portugals erzählen. Wir schlenderten dann unter der Dom-Luis Brücke an der Uferpromenade den Rio Douro entlang. Zum steilen Aufstieg, zurück in die Stadt, benutzten wir die Seilbahn und fuhren zum CP zurück.

Porto
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Freitag, den 18.8.2006
Weiter ging es am Meer entlang nach Aveiro, dem Venedig Portugals. Kanäle durchziehen die Stadt. Entlang eines Kanals, der die Stadt begrenzt, befinden sich Parkplätze mit einer Wasserzapfstelle. Es standen ca. 20 Womos auf dem Platz. Bei unserem letzten Besuch war diese Parkplatzanlage noch nicht vorhanden. In der Stadt selbst hatte sich nicht viel verändert. Wir reihten uns ein und besuchten die Stadt.

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Samstag, den 19.8.2006
Bei der morgendlichen Erkundung einer Padaria für frische Brötchen kam ich an der Fischmarkthalle vorbei. Die alte Stahlkonstruktion der Markthalle war rundum mit rahmenlosen Glaswänden verkleidet. Ich hatte den Eindruck, dass es eine reiche Stadt ist. Nach dem Frühstück und einem Stadtbummel fuhren wir auf der IP 5 weiter Richtung Viseu. Wir fanden vor der Stadt einen Parkplatz und besichtigen die Kathedrale, die am höchsten Punkt der Stadt liegt und die darunter liegende Altstadt mit den engen Gassen und Souveniergeschäften. Anschließen ging es weiter nach Guarda. Guarda liegt 1075 m hoch und ist die höchste Stadt Portugals. Wir fanden in Zentrumsnähe am Friedhof eine Parkgelegenheit. Zu besichtigen waren die Kathedrale und ein paar Stadtmauerreste. Der Platz um die Kathedrale war eng und steil, man hatte keine vernünftige Perspektive zum Fotografieren. Nun ging es weiter zu einer Fahrt durch die Serra da Estrella dem höchsten Gebirgszug Portugals. Auf schmalen, kurvenreichen Wegen ging es durch ein zerklüftetes Gebirgsmassiv mit bizarren Felsformationen. Unterwegs kommt man an einer in Fels gehauene Madonnenfigur vorbei. Hinauf geht's auf den 2000 m hohen Torre, dem höchsten Berg Portugals. Der Gipfel ist abgeflacht und mit Parkflächen und Restaurant versehen. Es wehte ein heftiger, kalter Wind und Nebelschwaden zogen auf. Wir beschlossen einen Übernachtungsplatz in tieferen Regionen zu suchen. Vor Seia gegenüber einer Tankstelle lud uns eine große Parkfläche zum Nächtigen ein. Wir hatten einen herrlichen Blick in die Ebene mit einem großen Lichtermeer.


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Sonntag, den 20.8.2006
Nach dem Frühstück ging es auf der N 17 nach Coimbra. Am Ufer des Rio Mondego ist eine große Parkfläche mit Toilettenanlage. Da haben wir geparkt und entsorgt. Auf dem Hügel befindet sich das Universitätsgelände, mit der ältesten Universität Portugals. Nach unten führen enge Einkaufsgassen. Wir durchstreiften die engen Gassen und eine Besichtigung der Kathedrale wurde im Urlaub zum wiederholten male durch eine Hochzeit erschwert. Wir kehrten zum WoMo zurück und fuhren weiter nach Süden über Leiria und Marinha Grande ans Meer. Etwas nördlich vom Leuchtturm Sao Pedro de Moel fanden wir einen Uferplatz zum Übernachten.


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Montag, den 21.8.2006

Nach dem Frühstück ging es weiter nach Batalha. Hier steht die größte Klosteranlage von Portugal. Sie ist ein Denkmal der portugiesischen Unabhängigkeit. Es wurde nach der siegreichen Schlacht von Aljubarrota über die Spanier erbaut und ist Weltkulturerbe der UNESCO. Um die Klosteranlage ist soviel Platz, dass man die Anlage aus jeder erdenklichen Perspektive fotografieren kann. Und für uns Womofahrer wichtig: Am Parkplatz gibt es eine Toilettenanlage. Batalha ist schon sehenswert.
Unser nächstes Ziel war der Wallfahrtsort Fatima. Vorher besichtigten wir noch eine Höhle. Sie war nicht sehr groß, aber trotzdem interessant anzusehen. In der Höhle floss ein kleiner Wasserlauf und füllte mehrere Wasserbecken, obwohl sie, durch die Lage trocken sein müsste. Auf unsere Frage erklärte der Führer, dass das Wasser eingeleitet wird.

Danach ging's weiter nach Fatima. Diesen Ort muss man nicht unbedingt gesehen haben. Es gab schon seltsame Dinge. Einen Brandtopferaltar, in denen Wallfahrende, Kerzen verschiedener Längen und Mengen ins Feuer warfen. Mir scheint, die kath. Kirche ist zur alttestamentarischen Praxis zurückgekehrt. Dem modernen Menschen hatte sie auch etwas zu bieten. Direkt neben dem Brandtopferaltar war eine mit elektr. Strom betriebene Münzopferstätte. Warf man eine Münze in einen der Schlitze, leuchtete ein weiteres Glühbirnchen der „elektr. Wachskerzen“ auf. Verzeiht bitte meine ketzerischen Bemerkungen, aber was da veranstaltet wird hat mit meinen christlichen Glaubensvorstellungen wenig gemein. Wir gingen noch in die Kapelle, die von Johannes XXIII eingeweiht wurde um zumindest ein paar besinnliche Eindrücke zu erfahren. Wir fuhren dann schleunigst weiter.
Wir wollten Freunde besuchen, die sich in der Gegend vor vielen Jahren niedergelassen haben. Wir fuhren zum Lago do Obidos und faden am Ufer einen schattigen Platz, an dem andere einheimische Womos standen.
Die Stadt Obidos, eine Miniausgabe von Rothenburg, hatten wir bei unserer letzten Portugalfahrt bereits besichtigt.



Dienstag, den 22.8.2006
Heute war Putz- und Flicktag angesagt. Betten gründlich gelüftet, Sanitärbereich gründlich geputzt. Nach einem Anruf holte uns Gilbert ab und lotste uns zu seinem Grundstück.
Mittwoch, den 23.8.2006
Heute zeigten uns Heidi und Gilbert die nähere Umgebung. Sie ist geprägt durch rege Bautätigkeit für Luxuswohnanlagen und Golfplätze.


Donnerstag, den 24.8.2006
Wir Frühstückten noch bei Heidi und Gilbert und fuhren dann nach Lissabon. Dort gingen wir auf den CP. Strom, Wasser, Entsorgung und Sitzgruppe an jedem Platz .


Freitag, den 25.8.2006
Wir fuhren mit dem Bus ins Zentrum, machten eine Stadtrundfahrt, durchwanderten anschließend die Baixa, ein schachbrettartig angelegter Stadtteil. Sie wurde nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 gebaut.


Samstag, den 26.8.2006

Nach dem Frühstück ging's wieder in die Stadt. Wir gingen zur Haltestelle der Straßenbahnlinie 28 und fuhren mit historischen Straßenbahnwagen zum Castelo. Von hier aus hatte man einen herrlichen Rundblick über die Stadt. Vom Castelo durch die Altstadt Alfama zum Flohmarkt. Müde vom Laufen ließen wir uns von der alten Tram wieder ins Zentrum bringen und mit dem Bus und zurück zum CP. Bei der Rückfahrt konnte man die Haltestelle des CP nicht verpassen. Jedes mal wurden wir von mitfahrenden Einheimischen auf die Haltestelle hingewiesen.


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Sonntag, den 27.8.2006
Vor der Weiterfahrt fuhren wir zum Palacio National de Ajuda, um ihn zu besichtigen. Bis zum Einlass hätten wir längere Zeit warten müssen. Wir beschlossen weiter zu fahren. Wir verließen Lissabon über die IP1 Richtung Südosten. Dabei fuhren wir über die 17 km lange Brücke Vasco da Gama auf die N118/N119 Richtung Coruche, die N251 nach Couco, Montagrill, Ponte de Sor, N119 Alter da Chao, N245 über Alpalhao nach Castelo de Vide.
Unterwegs sahen wir vereinzelt Reis- und Tomatenfelder. Ständig begleitet wurden wir von Korkeichen. Im Norden waren Esskastanienbäume unser häufiger Begleiter und gelegentlich Kiefern, deren Harz gezapft wurde. Kiefernharz, auch als Kolophonium bekannt, ist das Wachs für die Geigenbögen. Es wird auch zu pharmazeutischen und zu Räucherzwecken verwendet.


Montag, den 28.8.2006
Frühstück bei Morgensonne. Am Ufer beobachteten wir Purpurreiher, die unseren Graureihern sehr ähnlich sind und Seidenreiher. Während der Fahrt sahen wir auf den Weiden bei den Kühen auch Kuhreiher. Wir führen auf unseren Fahrten immer Bestimmungsbücher für Vögel und Pflanzen mit. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Castelo de Vide. Vor der Stadt ist ein Brunnen mit einer hohen Wasserspende. Ich ließ das in Lisboa gebunkerte Wasser ab und füllte den Tank per Gießkanne mit wohl schmeckendem Quellwasser. Wir besichtigten die Stadt, das Castelo und das Judenviertel. Es gab auch eine Synagoge, ein unscheinbares Gebäude. Sie war nur durch das Bezeichnungsschild erkennbar.
Weiter ging es dann nach Marvão nahe der spanischen Grenze. Eine Stadt mit einer großen Zitadelle innerhalb einer Befestigungsmauer, wie vor 600 Jahren. Außerhalb dieser Mauern ist kein Platz für weitere Bauten. Sie wird wohl immer so erhalten bleiben. Entlang der spanischen Grenze findet man viele solcher Anlagen. Es waren Bollwerke gegen den Feind, der immer wieder bestrebt war das verlorene Portugal zurückzuholen. Auf dem Parkplatz vor der Stadtmauer gab es eine Toilettenanlage, an der ich entsorgte. Wir fuhren weiter nach Polarlegre ergänzten Lebensmittel und kehrten zu unserem letzen Übernachtungsplatz am Stausee zurück. Wir grillten einen Schweinshaxen.

Marvão
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Dienstag, den 29.8.2006
Faulenzertag


Mittwoch, den 30.8.2006
Faulenzertag


Donnerstag, den 31.8.2006
Wir fuhren an die Brunnenanlage vor Castelo da Vide und ergänzten die Wasservorräte, fuhren dann zum Parkplatz am Schwimmbad und entsorgten. Weiter ging es dann nach Evora. Die Vegetation war geprägt von Korkeichen. Diese begleiteten uns die letzten Tage ständig. Evora ist umschlossen von einer Stadtmauer. Besonders sehenswert sind der römische Tempel, die Kathedrale mit einem Museum und der Praça de Giraldo der von mittelalterlichen Arkaden umrundet ist. In die Stadt führt ein gut erhaltenes Äquadukt.
Nach der Besichtigung fuhren wir auf der N380, N257, N2, N5 weiter Richtung Westen. Wir übernachteten neben der Staumauer des Barragem do Val de Gajo. Unterwegs sah man viele Storchennester, aber keine Störche. Die werden wohl erst im Winter wieder eintreffen.


Freitag, den 1.9.2006
Am frühen Morgen hörte ich Schnabelgeklapper, wie ich es von Störchen kenne. Ich erkundete die Umgebung und sah auf mehreren hohen Strommasten viele Nester. Auf dem nächsten Mast saßen 12 Störche.


Samstag , den 2.9.2006
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter Richtung Süden. Der Aufstieg nach Monchigue ist bei Fahrzeugen ohne Servolenkung eine ideale Trainingsstrecke. Wer oben ankommt verzeichnet einen deutlichen Oberarmmuskelzuwachs. Man überschreitet hier auch die Grenze zur Algarve und erlebt den landschaftlich schönen Teil. In Monchigue stiegen wir aus und schlenderten über einen kleinen Kunsthandwerkermarkt. Es war eine Gelegenheit die Sammlung der Urlaubsmitbringsel zu vervollständigen.
Weiter ging es dann nach Portimao. Hier sieht man das andere Gesicht der Algarve, Bettenburgen, Hotels was so der Massentourismus an Segnungen bringt. Wir ergänzten im Supermercado unsere Vorräte und fuhren dann schleunigst nach Faro um von dort über die N2 wieder ins schöne bergige Landesinnere zu entkommen. Nach dem verlassen des hügeligen Algarvehochlandes fuhren wir durch Getreideanbau- und Weidegebiete mit Wasserlöchern. Der häufigste Vogel den wir hier sahen war der Kuhreiher, teilweise direkt bei den Kühen, teilweise an den Wasserlöchern. Der dominierende Baum war noch die Korkeiche. Man sah immer öfters Steineichen. Zum Nächtigen fuhren wir an den Barragem do Roxo. Es war eine laute Nacht. In der Nähe lagerten Jugendliche, die lange für Unterhaltung sorgten. Was soll´s, wir waren auch mal jung.


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Sonntag , den 3.9.2006

Wir fuhren weiter nach Beja. Auf dem Weg dahin sahen wir uns eine ehemalige römische Therme an. Sie lag mitten in der Prärie. Bei der Ankunft öffnete die "Mutter" ein kleines aber feines Infozentrum. Beja war ausgestorben. Wir durchstreiften das Centro Historico und setzten uns in einer Grünanlage auf eine Bank. Da kam ein Einheimischer und fragte ob wir Franzosen seien. Nachdem unsere Herkunft geklärt war, erklärte er uns freudig, dass er 8 Jahre in Mönchengladbach gearbeitet hatte. Von Beja aus ging es dann weiter vorbei an Evora, Estremoz Richtung Badajoz in Spanien. Unterwegs sahen wir die schwarzen iberischen Schweine auf den Weiden. In Elvaz der letzten Stadt vor der Grenze gingen wir auf den CP um mit Geduld eine Ente zu grillen.



Montag, den 4.9.2006
Wir fuhren nach Badajoz, der Hauptstadt der Extrematura und Grenzstadt zu Portugal. In der Stadt herrschte starker Verkehr, den wir nicht mehr gewohnt waren. In der Nähe des Castels stellten wir unser Womo an einem Abbruchgelände ab und gingen in die Stadt. Es war Montag und alle Besichtigungsobjekte sind an dem Tag in Spanien geschlossen. Wir fuhren weiter nach Caceres und von hier auf der N 630 nach Norden Richtung Plascenia. Wir bogen Richtung Mirabel ab und fuhren zum Park Natural de Monfragüe. An der Brücke über den Rio Tajo ergänzten wir an der Fuente del Frances unsere Wasservorräte und übernachteten dort. Nach dem Abendessen, es war bereits dunkel, tauchte plötzlich ein Fuchs auf. In weniger als 5 m Entfernung fand er etwas Fressbares und ließ sich durch unsere Unterhaltung nicht stören. Bei mir klingelten sofort sämtliche Alarmglocken, denn bei uns haben zutrauliche Füchse meist Tollwut. Ich holte den Foto und machte Blitzlichtaufnahmen, selbst das störte ihn nicht. Uns total ignorierend, verschwand er dann in der Nacht.



Dienstag, den 5.9.2006

Nach dem Frühstück ging's weiter nach Plascencia, von dort auf der N630 nach Salamanca. Wir stellten unser Womo an dem gegenüberliegenden Ufer des Rio Thormes ab und gingen über die römischen Brücke zum historischen Teil von Salamanca. In einer Bimmelbahn machten wir eine Rundfahrt durch die Altstadt. Anschließend besichtigten wir die Kathedrale, ein sehenswertes Bauwerk innerhalb wie auch außerhalb. Wir durchstreiften die Straßen und Arkaden des Placa Mayor. Für die Fischhalle war es bereits zu spät, die Händler räumten ihre Verkaufsstände. Wir fuhren weiter über Valladolid, am Rio Duero entlang. Zum übernachten fanden wir in Penafil einen schattigen Parkplatz.
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Mittwoch, den 6.9.2006

Weiter ging es auf der N122 am Rio Duero entlang über Aranda de Duero nach El Burgo. Es war ein fruchtbares Tal. Die Hänge waren bepflanzt mit Weinreben und darin standen die Weingüter. Bei El Burgo verließ die N122 das Flusstal und führte durch eine grüne Gegend nach Soira. Bis nach Logrono ging es durch eine bewaldete, gebirgige Landschaft, mit Passhöhen von nahezu 2000 m. Am Ende wechselte es in unbewachsene, gerundete, rotbraune Gebirgsformationen. Ab Logrono ging es dann wieder durch eine flache, gelbbraune Gegend nach Pamplona. Wir versorgten uns mit Lebensmittel und fuhren auf der N240 weiter zum Vale de Echo. Der Weg führte am Embalsa de Yesa vorbei. Der Wasserstand des Stausees hatte um einige Meter zugenommen, sodass die schwefelhaltige Wasserquelle, in der wir letztes Jahr gebadet hatten, verschwunden war. Wir erreichten den Picknickplatz Vale de Echo in 1200 m Höhe.


Donnerstag , den 7.9.2006
Der Tag war geprägt durch Faulenzen. Am späten Nachmittag zogen dunkle, schwarze Wolken auf. Ich räumte unsere Sachen in das Womo. Am Abend ging es dann los. Erst regnete es in Strömen, der dann in normalen Hagel überging. Nach kurzer Unterbrechung wurden die Hagelkörner doppelt so groß. Ich fürchtete um unsere Dachfenster, setzte mich ans Steuer und fuhr den Weg zurück bis ich unter Bäumen Schutz fand. Nachdem das Ganze vorbei war fuhr ich wieder zurück zum alten Platz.

Donnerstag , den 7.9.2006
Der Tag war geprägt durch Faulenzen. Am späten Nachmittag zogen dunkle, schwarze Wolken auf. Ich räumte unsere Sachen in das Womo. Am Abend ging es dann los. Erst regnete es in Strömen, der dann in normalen Hagel überging. Nach kurzer Unterbrechung wurden die Hagelkörner doppelt so groß. Ich fürchtete um unsere Dachfenster, setzte mich ans Steuer und fuhr den Weg zurück bis ich unter Bäumen Schutz fand. Nachdem das Ganze vorbei war fuhr ich wieder zurück zum alten Platz.
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Freitag, den 8.9.2006
Durch das Unwetter in der vergangenen Nacht hatte es kräftig abgekühlt. Dafür trübte kein Wölkchen den Himmel und wir hatten intensiven Sonnenschein. Es war ein herrlicher Tag.


Samstag, den 9.9.2006
Nach dem Frühstück fuhren wir wieder los. Dieser Platz ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und so war am Wochenende viel Betrieb. Wir fuhren über Jaca die N330 nach Francia über den Puerto de Somport. Es gibt auch einen Tunnel, aber die Passfahrt ist schöner. Nach dem Grenzübertritt ging's die N134 nach Pau, dann die N117 nach Tarbes. Ab Tarbes fuhren wir die N21 Richtung Auch. Auf halber Strecke Zwischen Tarbes und Auch steuerten wir bei Mirande einen CP Ferme „Camping La Hourguette„ an. Es war ein kleines parkähnliches Gelände, empfehlenswert.

Sonntag, den 10.9.2006
Weiter ging es nach Auch, Agen, Bergerac, Périgueux, Limoges. Vor Limoges übernachteten wir auf einem Parkplatz, der durch einen Erdwall von der Straße geschützt war.


Montag, den 11.9.2006
Die Fahrt führte dann nach Montlucon, Moulins, Nevers, nach Auxerre. Nach Auxerre fuhren wir auf der D965 nach Tanlay. Tanlay liegt am Canal der Bourgogne und hat einen Hafen für Hausboote. Da lässt es sich gut übernachten. Es gibt ein WC und Wasserzapfstellen. Zum Abschluss unserer Reise kehrten wir in dem Restaurant ein.
Bei der Rückfahrt kamen wir an einigen SP vorbei. Um die Stellplatzlisten zu vervollständigen ermittelte ich die Koordinaten und Platzdaten.



Dienstag, den 12.9.2006

Von Tanlay ging es über Langres, Vesoul, Belfort, Colmar nach Hause.

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