Heizung im Wohnmobil / Caravan

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Welche Arten von Heizungen gibt es im Wohnmobil?

Als Brennstoff für Heizungen eignen sich Propangas und der Fahrzeugtreibstoff (Diesel oder Benzin).

1. Gasheizungen, haben den Vorteil, dass ihre Abgase fast geruchlos sind und ein sehr leiser Betrieb möglich ist.
Gasheizungen sind zudem in der Regel etwas preisgünstiger in der Anschaffung, bieten eine große Modellauswahl und sind deshalb weiter verbreitet alsTreibstoffheizungen.
Demgegenüber steht der Nachteil der beschränkten Brennstoffmenge in Form von meist 2 11-kg-Gasflaschen gegenüber, der F&uumlllung oder Austausch nicht in jedem Ort, schon gar nicht in allen Ländern möglich ist.
Im Wesentlichen werden 2 Konstruktionsprinzipien angeboten:

  • a. Warmluftheizungen, bei denen über einen Ventilator die Innenluft am Brennergehäuse vorbeigeführt wird und erwärmt wieder an den Innenraum abgegeben wird. Markführer Truma bietet auch eine Heizung mit Warmwasserboiler in einem einzigen Gehäuse an.
  • b. Warmwasserheizungen, bei denen ähnlich den Gebäudeheizungen Wasser erwärmt wird und die Wärme über Radiatoren an dieUmgebung abgegeben wird. Dem Vorteil der gleichmäßigeren Wärmeverteilung und größeren Behaglichkeit stehen die Nachteile der aufwendigeren Installation, höheren Anschaffungskosten und die etwas längere Aufwärmzeit gegenüber.

2. Treibstoffheizungen

  • a. Warmluftheizungen, die mit den elektronischen Gasheizungen vergleichbar sind.
  • b. Warmwasserheizungen, die das Kühlwasser der Motors erwärmen und über die fahrzeugeigenen Belüftungskanäle die Umgebungsluft erwärmen. Da diese Heizungen primär für den PKW-Markt erzeugt werden, Thermostate fehlen und im Wohnmobil meist auch die entsprechenden Belüftungskanäle in den Wohnraum fehlen, ist diese Heizungsart allenfalls als Zusatzheizung und für den leichten Motorstart im Winter geeignet.
    Wie groß muß eine Heizung dimensioniert sein?

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